Für die Konstanze aus Eisenzwicken zwillt uns die kleine Michaela:
„Nimm das Licht, fang es auf.“
Fangen, Stanze. Sehr lieb, sehr artig.
Und für Werner, die alte Mittracher Rocksau, Nirvana mit „Smells Like Teen Spirit“. Gib Stoff, Werner. STROBO.
Achtung. Vor dem Madersberger Tanzpalast ist Quadrat Planlos und mit verschärften Alkoholikerkontrollen zu rechnen.
Wie mir die Chefin lüstern in den Trichter flüstert, ist bei uns die Happy-Bibi-Time verlängert. Um eine ganze Stunde.
Uhren zurückstellen, raus aus den Badewannen und ran an den Tresen. Blubb. Blubberdi. STIMMUNG.
Achtung. Zwischen Windischtschochern und Penzen ist ein armes Reh von der Wiese abgekommen und wartet in einem Kofferraum auf ein ambitioniertes Köchelein.
Das Gebot der Stunde ist bei 30 Eurer. Hat wieder tuten lassen, der Hubert.
Fanfare Polonäse! Poposchkanbittntattn! Und den Grand Prix. Und die Hitlerreden HONKHONK!
So. Kickboards aufklappen, Federn bleichen und heisse 23 Minuten 45 Megadome abrollern. Für die Technoiden. Und in der Mitten is noch Platz für ein paar Stock Pogo. Haspel. Kaspel. Jim Beam. Jawoll. Krawall mit Fritten.Tripstrill.
Introducing a brand new generation.
Das ist Hani.
Wir haben uns auf einer Tupperware-Party kennengelernt.
Er ist dort herumgestanden und ich habe ihn mitgenommen.
Früher hatte ich den Mopsy, aber der gehörte eigentlich meinem Ex.
Mopsy war ziemlich anstrengend, das frühe Aufstehen.
Auch die Garnitur hatte der immer angesabbert.
Hani ist da ganz anders.
Er drängt sich niemals in den Vordergrund und passt gut zum Klebeparkett.
Nächsten Sommer werde ich ihn vielleicht auf den Balkon stellen.
Er braucht die Sonne, das ist seine Natur.
Er hat leichte Probleme bei der Hausarbeit, sein Asthma.
Bekommt beim Staubsaugen immer so schnell Seitenstechen, ist aber sonst ein ganz ein lieber Kerl.
Wenn es um die Sicherheit von Kindern geht, sind wir ein Herz und eine Seele.
Keine Macht den Drogen, ist unsere Devise.
Vielleicht gründen wir ein Unternehmen, Überwachungs- und Vorbeugungssektor, Gebäudeschutz.
Hani hat zwei Brüder, die wären auch sehr interessiert an einer Mitarbeit.
Und seine Schwestern könnten Catering machen auf Veranstaltungen.
Die bauen ihnen ein ausgesprochen appetitliches Buffett auf.
Falls sie also jemanden brauchen ...
Schlecht, schlecht, tief wie nie.
Eine der Jahreszeit übliche Verkühlung verschlechtert das ständige Unwohlsein zusätzlich, wie Influenza, Fieber, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen, Verdauungsbeschwerden.
Überdurchschnittlich starker Haarausfall in den letzten Wochen, Kopfrasur, wenigstens keine Anzeichen von Hautkrankheiten auf der Kopfhaut.
Als würde sich meine Muskulatur zurückbilden, der Körper vergreisen.
Die meisten Nahrungsmittel bekommen mir nicht.
Stille Post, Telepathie und -kinese im Herbst.
Es erscheint Dr. Heinrich Zwirnfadler vom Ordnungsamt, in Begleitung des Vertragsbediensteten Herrmann Muck, der die Räumlichkeiten abschreitet und sein Hochfrequenzabtastgerät wie eine Warnkelle schwingt.
Dr. Zwirnfadler setzt sich schnaufend, und fixiert mit einem Auge eine Packung Medikamente auf einem Bücherregal, während er mit dem anderen nach einer Flasche Zweigelt auf der Anrichte schielt.
Aufmerksamen Nachbarn war aufgefallen, dass der ZB täglich seine Bettwäsche am Fenster ausschüttelt.
Auch sein täglicher Staubsauge-Tick sowie die Angewohnheit, mit Hingabe seine Katzen zu bürsten und mit ihnen zu reden, hat bereits Auffallen erregt.
Auch von Selbstgesprächen ist die Rede.
Eine der Katzen soll den Namen Floehe oder Floe-Beidl, tragen, die beiden anderen hießen gar Laus und Wanze, oder so ähnlich.
Ungeziefer- und Seuchengefahren bereits im Vorfeld erkennen und abwehren.
Dr. Zwirnfadler, während er einen Fremdkörper aus seinem Auge zu reiben versucht: „Mir können sie vertrauen. Ich bin Arzt.“
Er schüttelt den Kopf angesichts der klobigen, den Räumlichkeiten unangemessen großen Lautsprecherboxen der Marke Eigenbauer und fragt, während er sich mit dem kleinen Finger im Ohr kratzt: „Sind sie schwerhörig?“
VB Muck knipst seinen Scanner ab: „Alles Powidl.“
Dr. Zwirnfadler begutachtet lange die Probe unter dem Nagel seines kleinen Fingers.
Die Spannung im Wohnschlafzimmer treibt einer bereits angebrochenen Flasche Leutschacher Zweigelt den Korken aus dem Hals.
Er fällt zu Boden.
Der schwarzweiße Kater Schrammel huscht aus seinem Versteck unter dem Bett, riecht daran und taucht gleich wieder ab.
„Hatten sie jemals tschecho...slowakische Verwandte, Herr Morath?“
„Es gibt Theorien.“
„Natürlich. Wollte ihnen nicht zu nahe treten. Wir sehen dann weiter. Also ... Guten Abend.“
„Und Kastanien.“
Frau Dr. Abel erscheint, in Begleitung eines gegelten Studenten der Rechtswissenschaften, M. Reuther.
Sie sitzt federnd auf einem hellblauen Hüpfball aus den siebzier Jahren, mit Grinsegesicht, hält sich an einem Horn fest.
Sie hält M. Reuther an der anderen Hand, fester, sobald er sich ihr entziehen will.
Frau Dr. Abel trinkt an diesem Abend schnell und viel, was sonst nicht ihre Art ist.
Hier endet die Geschichte.
Sie will nicht weiter erzählt werden.
More Torture.
Alles war so arrangiert worden, dass der Möglichkeit meines Erstickungstodes Vorschub geleistet wurde.
Ich verkrümmte mich nach hinten und versuchte mir selbst das Rückgrat zu brechen.
Ich lag nackt auf dem Rücken im durchnässten Bett, mein Kopf hing nach hinten auf den Boden.
Ich spürte mehrfach, wie ich in in einen Tunnel hineingesogen wurde, was nichts Abgefahrenes an sich hatte, der Tunnel war lang und enge, mehr schlauchartig, sah aus wie eine jener Hundekauröhren, und verlor immer wieder das Bewusstsein, hin und hergedrückt zwischen zwei organisch dampfenden Beuteltaschenuniversen.
Ich sah, wie Flüssigkeit über den Boden lief, aber es war kein Wasser:
Gas wurde an und abgedreht, ich fuhr mit der Rolltreppe Stephansplatz nach unten und wieder nach oben.
Immer wenn ich unten angekommen war, griff mir dieser Mensch auf den Brustkorb um zu fühlen, ob mein Herz noch schlägt.
Ich dachte, vielleicht mein Großvater oder der Schneeberger-Onkel.
Alles sah aus wie mit Feder gezeichnet, ich hatte das Gefühl, mich in einem angespannten Uhrwerk zu befinden, eine Zacke nur vom großen Geläute entfernt.
Gewitter, Lehmboden, offene Gräber, eine Kirche auf einem Hügel, eine Art Heustadel, in dem sich angeblich jemand erhängt hatte.
Vögel mit langen Hälsen, denen die Köpfe abgeschlagen wurde, Todesschreie abgewürgt, eine Waldlichtung, ein Kahlschlag, jemand mit einer Doppelliterflasche und einem Jutesack.
Merkwürdige Behälter, Geruch von Kirche und Asche, Urnen, zerfallende Wespennester, eine Imkerrauchpistole mit Balg, ein Katzenkopf mit Gieskannenbrauseaufsatz.
Blut rinnt. Eine klobige gusseiserne Schere fällt in eine Porzellanschüssel.
Jemand sang „Wiener Blut“ wie aus dem Trichter voller Hohn und Häme, dann wieder eine Art rhythmischer Ziehharmonikamusik, eine Art Almmarathon an der Seite meines Großvaters, der heißt mich in einen Rucksack greifen, in dem sich eine Jause befinden soll, ein geselchtes Lampelfleisch, Eier, ein Geruch wie von Nudelsuppe, wieder die Lüge von den kleinen Schneehaserln, er hat eine heisere Kopfstimme.
Ein Bub mit einem Holzbein, freundlich, der Herr Fandl hätte versprochen, ihm das Saufen zu zeigen, es riecht nach brauner Apfelmaische.
Es gibt dort jemand, Mick Waldhonig, der muss sich verstecken.
Die Frau mit dem Insektenkopf entschuldigt sich immer wieder, sie täte es nur für die Kinder.
Ein widerliches spitznäsiges Gesicht mit Brille, konnte nichts Genaues erkennen ohne Kontaktlinsen, ich sollte Fragen beantworten, jemand hielt mir eine Schachtel Mundidol-Tabletten vor die Nase und und zog sie wieder weg, drückte welche heraus und warf sie auf den Boden.
Jemand lehnte im Türrahmen und inhalierte aus einer Metallpfeife, immer wieder das Gezippe des Feuerzeuges, ein Aufpasser und Zuseher, vielleicht der Stadelmann..
Fast alle Beschwerden, die mich bis heute quälen, entstanden während der folgenden Jahre direkt oder indirekt aus diesem Erlebnis, Kopfschmerzen, depressive Zustände, Panikattacken, Tinnitusgeräusche verschiedener Art, psychosomatische Beschwerden.
Ich bin dadurch nicht wirklich eingeschüchtert, lebe jedoch mit einer Behinderung.
Zur Zeit bin ich krank, vielleicht geht es mir langsam besser.
Jene Meister sind mir wohlbekannt, die Berechnung meines Lebensrestes war wohl falsch.
Sämtliche Beugungs-, Streckungs- und Dehnungsversuche: lächerlich.
Klavierstimmersymphonie.
Besuchen sie auch die Grazer Märchengrottenbahn.
Durchforsten sie noch einmal die österreichische Heimatkunde
Manche würden vielleicht sagen: Da fehlt noch was.
Andererseits will man die Leute bestimmt nicht für so blöd verkaufen, dass man sagt, das ist schon so lange her, sind halt ein paar Sackerl mit Münzen verschwunden, kein Wunder, wenn sie die blöden Soldatens in Mostbirnbäumen aufgehängt haben und dass sich die Sennerin was einschiebt, wenn sie so lange allein af der Alm ist, muß auch niemanden wundern, wenn plötzlich statt Eierschwammerl Heller und Batzen im Tanne sprießen.
Die Leute hatten ja selber nichts!
Immerhin wurden die Seen der Region mehrfach mit Zillen und Ubooten durchsucht und man hat nichts gefunden ausser ein paar lumpige Kisten Falschgeld, womit der Beweis erbracht worden ist, dass die ganze Geschichte erstunken und erlogen war.
Gehen sie vielleicht zum Koten in die Küche?
Das waren bestenfalls Einzelfälle und bevor sie jetzt von einem vergrabenen Schatz daherphantasieren, gehen sie lieber was arbeiten, beim Zierl Kanaldeckelgiessen, dass ihnen der Schwitz herunterrinnt, dann kommen sie gleich auf andere Gedanken!
Setzen sie sich ein rotes Kapperl auf und blasens in die Trillerpfeife, dann wird ihnen vielleicht ein Licht aufgehen.
Der Postler stößt ins Horn und dem Schuster am besten einen Tritt in die Leisten.
Das hat immer noch gewirkt: Angst stärkt Disziplin und Gemeinschaftssinn.
Leute die keine Angst haben, funktionieren auch nicht richtig.
Das sind tote Legenden, wir haben unsre Pflicht getan, weil wir anständige Menschen sind.
Und wenn, dann habens die Aliierten verschwinden lassen, der Russ' und der Amerikaner werdens aufgeteilt haben, also hats eh schon längst wieder der J'd eingesäckelt.
Engländer und Franzosen weniger, das sind doch Blusverwandte!
Wir zahlen eh' genug hinunter in die Entwicklungsländer, und müssen jede Menge unbegabte Asylanten beherbergen, so viele Arbeitsplätze gibt’s ja gar nicht, dass der Steuerzahler das alles bezahlen kann.
Jetzt kann man nicht einmal mehr zum Heurigen gehen!
Und schuld ist der Minister!
Vor der Tür steht ein Mann mit einem Bettelstab mit vielen Losen drauf.
Das ist der Gerichtsvollzieher.
Der stiebitzt ihnen den letzten Kuckuck aus der Uhr heraus!
Das ganze Land ein Armenhaus!
Wir werden alle gepfändet!
Diese Leute passen einfach nicht hierher.
Ein Buschmann heißt so, weil er in den Busch gehört.
Kasermandeln gehören auch nicht in eine Donaumetropole, sondern in eine Alpenfestung, in eine Schachtel tief im Berg, bei Schneewittchen und den sieben Zwergen, mit einer Kugel um den Hals und einem Tunnell ins Hirn!
Das ist wie bei einem Olivenbaum, wo man auch erst nach vielen Jahren mit der Ernte beginnen kann.
Unsere Ehre heisst Treue!
Alles andere stimmt gar nicht!
Wir sind hier ein eingetragenener Freundschaftsbund und tragen nach der heiligen Messe unsere Fahnen und Stangen über den Dorfplatz zum Wirten.
Sollen wir uns dafür genieren oder bei einem jungen Tuter einen schriftlichen Antrag stellen, dass wir das dürfen?
Das ist für unsere Kinder!
Und für die Kinder unserer Kinder.
Und ... genau!
Kinder lieb!
Auf keinen Fall für einen Schwarzafrikaner mit Drogen.
Auch nicht im strömenden Regen im Nebel.
Dafür haben wir uns nicht die Hände schmutzig gemacht!
Solche Leute kenn' ich nicht, davon habe ich nie etwas gehört.
Denen haben die Engländer ein ganzes Land geschenkt, dort sind sie unter sich und ihresgleichen.
Das wird wohl genug sein.
Zur EU sicher nicht.
Vielleicht zu einem großafrikanischen Königreich, mit mir sicher nicht.
Na, das werden Fälschungen sein, heute kann man alles fälschen.
Wollen Sie mich etwa der Liege bezüchtigen?
Um Erbsen und Linsen geht’s jedenfalls nicht, das sind Erdnüsse.
Um einen Karottenkuchen geht’s!
Um eine schöne feine Torte mit süssen Schwänen drauf.
Kultur ist mehr!
Sehen sie hier das Furunkel?
Was da noch alles herauskommt!
Wie aus der vollen Tube!
Bis zum harten Kern, ein Wahnsinn ist das.
Dann ist Schluss.
Hässliche fehlsichtige Kinder mit dicken Brillen nehmen Kindern aus erbgesunden Familien die Ausbildungsplätze weg.
Am Boden ihrer Zylindergläser, im Auge des Strudels aus hunderten entstellenden Myopenringen sind deutlich ihre Komplexxe zu erkennen.
Wahrscheinlich werden sie später Sexualverbrecher, weil sie wegen ihrer Komplexe unfähig sind, normale Beziehungen einzugehen.
Ungebändigte widerspenstige Haare wachsen ihnen tief ins Gesicht hinunter, es stellt sich als unmöglich heraus, diese Borsten anständig nach hinten zu bürsten, der Grenzmongolismus ist nicht zu übersehen.
Ständig rutschen die schweren Brillengläser den Nasenrücken hinunter und sie glotzen einen über den Brillenrand an, hilflose Trottel, Missgeburten.
Niemand muß sich wundern, wenn diese Kreaturen auf der Straße von gesunden Kindern angepöbelt werden, die ihnen die Petrischalen von den drögen Köppen fetzen und siegestrunken darauf herumtrampeln.
Was nicht einmal der Herrgott haben will zu entsorgen, ist dem überlegenen Menschen übertragen.
So will! es das Recht vom Stärkeren in der Natur von altersher.
Herr Grazer, gleich ums Eck, steht am Parterrebalkon, in einer Turnhose, im Ruderleibchen.
Er besitzt verschiedene Spritzwerkzeuge, eine kleine und eine größere Kinderspritzpistole, eine alte Klistierspritze.
In der Mitte des Hofes befindet sich eine Grenze, das Gras ist verschieden hoch gemäht, im zum Rotblock gehörigen Teil, der offensichtlich von Herrn Grazer überwacht wird, ist es immer kürzer.
Nähern sich Kinder im Spiel, wird Herr Grazer fuchsteufelswild, greift nach seinen Spritzwerkzeugen und zielt auf sie.
Das führt zu regelmäßigen lauten Kinderparaden vor Herrn Grazers Balkon, bis er wieder mit zorngerötetem Kopf erscheint, alle Hurenskinder zum Teufel wünscht und seine Spritzwerkzeuge leert.
Wenn sich die Aufmärsche, durch den Spaß am bösen Spiel hochgepeitscht, in immer kürzeren Abständen wiederholen und immer mehr Kinder daran teilnehmen, taucht Grazer mit einem an der Wasserleitung befestigten Schlauch auf und spritzt die tobenden, tollenden Gören waschelnaß.
Alle Kinder, egal ob vom Rotblock oder aus der Heimstättensiedlung, sind Herrn Grazers Feinde.
Nachdem mir mitgeteilt worden ist, dass die Virenanzahl nur in einem Ausmaß zurückgeht, der eine Fortführung dieser Behandlung nicht sinnvoll erscheinen lässt (nur eine Zehnerpotenz statt zwei) verdichtet sich die Ahnung, unheilbar erkrankt zu sein und durch die funktionelle Regeneration der Leber nur eine Art Gnadenfrist zugesprochen erhalten zu haben, irgendwo auf der Strecke zwischen chronischer Hepatitis und kompensierter Leberzhirrose.
Das ist nicht besonders niederschmetternd, konnte niemals ausgeschlossen werden.
Irgendwann werde ich in der Folge dieser Erkrankung sterben, wahrscheinlich an Krebs.
Die verbleibende Zeit erträglich zu verbringen, als Lebensaufgabe.
Anhaltende Behandlungsnebenwirkungen, eine Art Spiegelbild der chronischen Krankheitssymptome.
Es ist anzunehmen, dass es mir nach dem Absetzen von Interferon & Co sogar um eine Stufe besser gehen wird, ich würde dennoch eine Fortbehandlung vorziehen, wenn sich doch eine messbare Verbesserung abzeichnet, auch wenn diese nicht dem Schema der Testreihe entspicht, bei der es ja auch nicht um die Heilung einzelner geht, sondern um die Klärung von Fragen der Empirik im Interesse der Wirtschaftlichkeit.
Die Frage ist : Sinkt die Virenanzahl durch die Behandlung und nicht?
Sinkt sie in einem Ausmaß von allgemein anwendbarer Effizienz?
Ärztliches Interesse dem Probanden gegenüber entspicht nicht unbedingt jenem am Patienten.
Es würde mich interesssieren, ob die Viren in der Lymphflüssigkeit nachweisbar sind, angesichts der Ähnlichkeit von Serum und Lymphe, ja, außerdem reizt das Interferon die Lymphbahnen (Lymphknoten schwellen an).